Die Zukunft spielt nicht nur in Form von musikalischer Jugend auf unserer Bühne – sie entscheidet sich auch dahinter. Denn ein Konzerthaus lebt von großen Momenten. Von leisen Akzenten. Von perfekt gesetzten Einsätzen. Aber auch von ziemlich viel Papierkram, Technik und Energie im Hintergrund.
Nachhaltigkeit in Zahlen
Moderne strombasierte Geothermie
PV-Anlage seit 2024
CO₂-Ausstoß von 106 t im Jahr 2022 auf 53 t im Jahr 2025 reduziert
KulturWald mit < 10.000 Setzlingen
Vollelektrischer Geschäftswagen
Zukunftsmusik.
Ohne CO₂ Einsparungen und dem Einhalten der Klimaziele könnte die Zukunft deutlich weniger musikalisch für uns alle ausfallen. Deshalb hat sich die TauberPhilharmonie auf den Weg gemacht, ihren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu gestalten, um ihren Teil zu einer lebenswerten Zukunft zu leisten.
Seit wir 2023 beim Green Culture Index Baden-Württemberg dabei sein durften, erstellen wir Klimabilanzen, um unsere Fortschritte messbar und sichtbar zu machen. Mit den bisherigen Maßnahmen konnten wir die Gesamtmenge der Emissionen von 106t im Jahr 2022 auf 53t im Jahr 2025 halbieren.
Viel bringt das Gebäude schon mit: In der Planung und im Bau wurde auf regionale Materialien geachtet, viel Holz verbaut und ein hochmodernes Heiz- und Kühlsystem eingebaut, das völlig auf fossile Brennstoffe verzichtet und strombasiert über Geothermie funktioniert. Seit 2024 ziert eine 170kW PV-Anlage unser Dach – und versorgt, unter anderem, eine Ladesäule für den inzwischen vollelektrischen Dienstwagen.
Im Alltagsgeschäft bewirten wir unsere Künstler*innen hauptsächlich mit Öko-Lebensmitteln, verwenden biologisch abbaubare Reinigungsmittel und nutzen wann immer möglich Lichtprojektionen anstatt gedruckter Abendprogramme.
Am weitesten in die Zukunft wächst aber unser KulturWald. Auf Flächen rund um Weikersheim konnten wir auf 6,5 Hektar über 10.000 Baum-Setzlinge pflanzen. In Rücksprache mit dem Forstrevier Tauberhöhe wurde ein Pflanzen-Mix aus 18 besonders klimaresilienter Arten gewählt. Auf dem Papier und mit einem Flächenmodell gerechnet hat die TauberPhilharmonie damit „Net-Zero“ erreicht. Die Realität lässt sich natürlich nicht so einfach in Zahlen und Rechenformeln zwängen. Wichtiger erscheint uns aber ohnehin, dass diese Bäume nun wachsen, irgendwann den Wald der Zukunft bilden und damit als CO₂ Speicher, aber als auch Lebensraum und Ökosystem für viele kommende Generationen existieren.
Am Ende ist Klimaschutz vielleicht wie die Musik: Es kommt auf das Zusammenspiel an. Viele einzelne Beiträge, die zusammen etwas Großes ergeben. Oder kurz gesagt: Unser KulturWald ist jung und übt noch. Aber man erahnt schon eine Melodie.